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Grossratskandidatur 2016 Aufgrund meiner langjährigen Arbeit als Schulpflegepräsident und Vizepräsident des VASP (Verband Aargauer Schulpflegepräsidentinnen und -präsidenten) habe ich viel Einblick in die kommunale und kantonale Politik erhalten. Das motiviert mich nun selber näher “drann” zu sein und mitbestimmen zu wollen. Aus meinen vielen Tätikeiten im Gemeindewesen und in kantonalen Arbeitsgruppen und Kommissionen bringe ich ein grosses Fachwissen in den Bereichen Bildung, Gemeindewesen und Landwirtschat mit. Es ist wichtig, dass das obere Freiamt mit seiner Ausrichtung nach Luzern und Zug gut in Aarau vertreten ist, um diese überkantonalen Interessen genügend zu vertreten. Stärken sie das obere Freiamt und setzen sie meinen Namen zweimal auf jede Liste aber am Besten auf die CVP Liste. Für ihre Unterstützung danke ich ihnen schon heute. Freundliche Grüsse Jakob Sidler Inserat Ich bin CVP weil Flyer Grossratswahl 2016 Postkarte Grossratswahlen 2016
Leserbrief vom 16. September 2016 im Anzeiger Oberfreiamt Beendet das Bildungssparen! In den letzten Jahren wurde in der Bildung im Kanton Aargau der Speck weggespart. Jetzt geht es ans „Lebige“. Abbau von Lektionen wird die Schwächsten am Meisten treffen. Vor nichts wird halt gemacht. Ob Deutsch, Textiles Werken, Technisches Zeichnen oder Musik; an allen Enden werden Lektionen weggespart. Es darf doch nicht sein, dass auf Kosten unserer Kinder die Lücken im Gesundheitswesen gedeckt werden. Die Kosten Im Gesundheitswesen nehmen im Kanton Aargau exponentiell zu. Diese Mehrkosten sollen nun von der Bildung aufgefangen werden. Das wird uns noch teuer zu stehen kommen. Weniger gut ausgebildete Junge werden auch weniger gute Jobs erhalten und so auch weniger Steuern zahlen. Das wird uns Älteren ein noch tieferes Loch in die AHV reissen. Beenden wir diese Spirale und geben unseren Kindern eine gute Chance auf eine gute Bildung. Beenden wir den Sparwahnsinn in der Bildung. Jakob Sidler Schulpflegepräsident Sins und Kandidat Grossrat CVP
Leserbrief vom 23. September 2016 im Anzeiger Oberfreiamt Wer befiehlt der soll auch zahlen! In den letzten Wochen hat der Regierungsrat eine Anpassung der Tarife im Pflegebereich beschlossen. Der Regierungsrat hat das Recht dies zu beschliessen obwohl die Kosten dafür die Gemeinden zu zahlen haben. Natürlich bezahlen die Krankenkassen ihren Anteil. Jedoch alles was über die Fallpauschale hinaus an Kosten anfallen, muss von den Gemeinden bezahlt werden. Es ist falsch, dass der Regierungsrat über Kosten beschliessen kann, die dann von den Gemeinden bezahlt werden müssen. Dies greift in die Gemeindeautonomie ein. Wie sollen die Gemeinden ihre Kosten im Griff behalten, wenn der Regierungsrat über mehrere Millionen Franken der Ausgaben der Gemeinden beschliesst? Die Verteilung der Kosten und wer dafür die Verantwortung trägt muss überdenkt werden. Wer befiehlt soll auch zahlen. Nach diesem Motto müssten die Kosten, die der Regierungsrat beschliesst, auch von ihm verantwortet werden und seine Steuergelder betreffen. Es ist einfach das Geld anderer auszugeben. Hier ist dringend Handlungsbedarf angezeigt. Jakob Sidler Kandidat Grossrat CVP
Rosenaktion zum Muttertag 2018 Familienpolitik ist ein zentrales Anliegen der CVP. Aus diesem Grund hat die CVP Bezirk Muri in Sins und Muri eine Rosenaktion durchgeführt. Müttern und Frauen wurden am Samstag 12. Mai von der CVP eine Rose zum Muttertag überreicht. Dies als kleines Dankeschön für ihre wertvolle Arbeit als Mutter und damit oftmals Stütze vieler Familien.
Leserbrief Febr. 2018 in verschiedenen Zeitungen zur No Billag Abstimmung Macht dem Volk und nicht dem Kapital No Billag ist die Forderung nach der Abschaffung der SRG und den 34 regionalen gebührenfinanzierten Radio- und Fernsehsendern. Mit der totalen Kommerzialisierung der Medienlandschaft werden finanzkräftige Investoren mehr Macht im Schweizer Medienmarkt erhalten, um ihre Eigeninteressen durchzusetzen. Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Schweizer Medien zum Sprachrohr von zahlungskräftigen Interessenvertreter/innen werden und für politische Propaganda missbraucht werden, wie dies in Italien oder den USA längst der Fall ist. Es geht bei dieser Abstimmung um die Frage, wem die Macht über Radio- und Fernsehen gehören und dienen soll. Nur den Supperreichen oder uns allen? Die Medien werden nicht umsonst als vierte Staatsgewalt bezeichnet. Gerade in unserer direkten Demokratie ist ein unabhängiger und qualitativ hochwertiger Journalismus für die freie Meinungsbildung unverzichtbar. Heute erst recht, wo Fake News kaum mehr von seriös recherchierten Informationen zu unterscheiden sind. Vertrauenswürdige Informationsquellen sind da umso wichtiger. Verschiedene Meinungen und Sichtweisen müssen in den Medien präsent sein, damit sich jede und jeder eine eigene Meinung über national und regional wichtige Themen bilden kann. Bei Annahme der No Billag – Initiative gäbe es keine Institution mehr, die verpflichtet wäre, den Bildungs- beziehungsweise Informationsauftrag gegenüber der Bevölkerung zu erfüllen. Es darf nicht sein, dass gewisse Meinungen in den Medien nicht mehr repräsentiert werden, weil sie sich finanziell nicht lohnen oder nicht der Linie des Investors entsprechen. Ich will weiterhin ein pluralistisches, offenes, gut und vielseitig informiertes Schweizer Volk. Service public ist Volksvermögen und No Billag ein direkter Angriff darauf. Deshalb Nein zu No Billag am 4. März! Jakob Sidler, Sins
Leserbrief Oktober 18 in verschieden Zeitungen zur Hornkuhinitiative Wie gefährlich sind Kühe mit Hörnern? Sicherheit wird überall grossgeschrieben. Mehr Sicherheit am Arbeitsplatz, sichere Schulwege, sichere Autos, usw. Nur bei der Sicherheit im Umgang mit Rindern scheint es keine Rolle zu spielen. Ich warte auf die Schlagzeile « Wanderer von behornter Kuh auf der Weide getötet». Dürfen dann die Hörner wieder entfernt werden? Es sind noch keine zwei Jahre her, als in der Presse die Nachricht umging, dass eine Wanderin im Bündnerland von einer Kuh angefallen wurde. Der Ruf nach separaten Wanderwegen wurde laut. Kühe und Wanderer müssen voneinander getrennt werden haben Sicherheitsexperten gefordert. Bei jeder Tierhaltung gilt, je näher der Kontakt der Tiere mit dem Menschen ist, je umgänglicher wird das Tier. Das kennen wir überall. Hunde, die nur in Zwinger gehalten werden und kaum mit dem Menschen spazieren, sind wild und ungebändigt. So ist es auch mit Rindern. Rinder, die vom Menschen nach der Weide täglich angebunden werden, danach vielleicht noch gebürstet werden sind viel umgänglicher als Rinder, die in einem Freilaufstall oder dauernd auf der Weide sind mit nur wenig Kontakt zum Menschen. Kuhherden ohne Stiere sind ruhiger als Herden mit Stieren. Milchkuhherden sind ungefährlicher als Mutterkuhherden deren Mütter ihre Kälber schützen. Oder anders gesagt. Freilebende Rinderherden, die möglichst naturnah leben zusammen mit Kälbern und Stieren sind gefährlicher für den Menschen als reine Kuhherden, die oftmals angebunden gehalten werden. Kühe richtig gehalten, sind selten eine Gefahr, aber trotzdem kann es immer wieder zu gefährlichen Situationen kommen. Sei es, weil der Mensch die Situation falsch einschätzt, oder das Tier aus irgendeinem Grund in Panik gerät. Wir haben im Auto viele Airbags. Sie dienen zu unserer Sicherheit obwohl die Wahrscheinlichkeit, dass wir sie je brauchen sehr klein ist, würden wir kein Auto ohne kaufen. Die Gefahr das wir von einer Kuh durch ihre Hörner getötet würden ist auch sehr klein, aber hier wollen wir dafür bezahlen, dass Landwirte und Wanderer dieser Gefahr ausgesetzt sind? Auch die Rinder untereinander können sich mit den Hörnern viel Leid zufügen. Langezeit hatte ich Kühe mit Hörnern im Laufstall gehalten. Oftmals wurde mir dann bei der Schlachtung für Schäden an der Haut einen Abzug gemacht. Seit ich keine Kühe mehr mit Hörnern halte, habe ich nur noch selten diesen Abzug. Es geht hier nicht um Geld, der Abzug pro Tier lag meistens unter 50 Fr. Es zeigt aber, dass sich die Tiere untereinander bei ihren Rangkämpfen sehr wohl verletzt hatten und so auch viele Schmerzen verursachten. Oder bei Kämpfen wurden Hörner im Stall abgezerrt. Auch das kann vorkommen und blutet nicht nur über Tage, sondern ist auch über Monate für das Tier sehr schmerzhaft. Wo bleibt da die Unfallprävention beim Tier? Ein kleiner Eingriff beim jungen Kalb kann hier viel zur Sicherheit beitragen. Darum Ja, zu mehr Sicherheit und Nein zu dieser unsinnigen Kuhhorninitiative! Jakob Sidler, Sins
Abstimmungsempfehlung der CVP Sins im Februar 2019 Die Zersiedelungsinitiative schadet allen Die Zersiedelungsinitiative ist schädlich und lähmt die Entwicklung der Schweiz. Sie will die Bauzonen ohne jegliche zeitliche Beschränkung einfrieren und berücksichtigt damit weder die Bedürfnisse der Bevölkerung und Wirtschaft, noch die Eigenheiten der Kantone und Regionen. Dass die Schweiz haushälterisch mit dem Land umgehen muss, stellt niemand in Abrede. Am 1. Mai 2014 ist die Revision des Raumplanungsgesetzes in Kraft getreten. Sie wird derzeit in den Kantonen umgesetzt. Neben der Anpassung der Richtpläne müssen die Kantone auch ihre Gesetze mit Blick auf die Mehrwertabgabe und die Verfügbarkeit von Bauland anpassen. Auch im Kanton Aargau werden derzeit die entsprechenden Gesetze angepasst. Die Weichen wurden bereits neu gestellt. Eine neuerliche Änderung der Bauzonen ergibt keinen Sinn. Die Einführung neuer Spielregeln mit absolutistischen Forderungen würde die Kantone und Gemeinden vor massive Probleme stellen. Die Zersiedelungsinitiative führt zu Stillstand und einem Mangel an Wohn- und Gewerberaum. Auch KMU, Industrie und Landwirtschaft könnten ihre Betriebe nicht mehr an ihrem angestammten Standort erweitern. Grössere Infrastrukturprojekte der öffentlichen Hand wie z.B. Schulanlagen wären ebenfalls gefährdet. Das alles führt zu teureren Produktionskosten, höheren Mieten und höheren Preisen für Wohneigentum. Auch in der Landwirtschaft führt die Zersiedelungsinitiative zu Kollateralschäden. Standortabhängige Gebäude, die nicht für die Landwirtschaft genutzt werden, könnten nur noch genehmigt werden, wenn sie von öffentlichem Interesse sind. Bauten und Anlagen für die bodenunabhängige Landwirtschaft würden grundsätzlich in die Bauzone verwiesen. Die Bauern müssten auf viel teureres Bauzonenland ausweichen, was sich wiederum preistreibend auswirken wird. Zudem will niemand die Geruchs- und Lärmimmissionen der Ställe in der Bauzone haben. Insgesamt würde eine Einschränkung der bodengebundenen Landwirtschaft die Schweiz noch abhängiger von Importen machen. Die Zersiedelungsinitiative schiesst weit über das Ziel hinaus. Für den haushälterischen Umgang mit Bau- und Kulturland gibt es in der Schweiz genügend Regeln. Die extremen Forderungen der Jungen Grünen sind abzulehnen. Sie wären ein weiterer zentralistischer Eingriff in unseren bewährten Föderalismus, wo die Kantone und Gemeinden für die Raumplanung im Wesentlichen zuständig sein sollen. Ebenfalls lassen sie keinen Raum für eine zumindest minimale Entwicklung im ländlichen Raum zu. Die Zersiedelungsinitiative ist radikal, unfair und kontraproduktiv. Darum sagen wir am 10. Februar 2019 klar NEIN zur Zersiedelungsinitiative. Im Namen des CVP Vorstands Sins, Jakob Sidler
Herzlichen Dank für ihre Unterstützung! Zur Wahl hat es zwar nicht gereicht aber in Sins habe ich das zweitbeste Ressultat aller Kandidierenden erhalten. Ick konnte damit den zweiten Ersatzplatz erreichen.
Abstimmungsempfehlung der CVP Sins im April 2019 Abstimmungsempfehlung zur AHV-Steuervorlage Eine verlorene Legislatur? Alle grossen Reformvorhaben sind im Parlament oder beim Volk gescheitert. Auch wenn es vielleicht unschön ist, mehrere Bereiche zu verknüpfen, scheint es so, dass dies in einem Parlament der Poole die einzige Möglichkeit ist, grosse Baustellen mindestens einen Schritt weiter zu bringen. Es sind keine Glanzlösungen. Aber es ist eine Lösung der Konkordanz. Eine Lösung des minimalen gemeinsamen Nenners. Wir haben es nun in der Hand mindestens diese ersten Schritte gutzuheissen. Das neue Steuersystem schafft gleich lange Spiesse für alle Unternehmen. Aufgrund von Sonderbesteuerungen wurden grosse Unternehmen bisher bevorzugt behandelt. Dies soll nun eliminiert werden. Da niemand, auch Unternehmen nicht, gerne mehr Steuern bezahlen, wurden die Unternehmenssteuern in ihrer Gesamtheit eher reduziert. Genau das war aber der Grund, warum die letzte Steuerreform vor dem Volk keine Chance hatte. Damit die Unternehmen aber trotzdem ihren Anteil an unsere Gesellschaft leisten, kommt die AHV ins Spiel. Wir alle wissen, dass die AHV ohne Reform langfristig unfinanzierbar wird. Die letzte AHV Reform hatte jedoch vor dem Volk keine Chance. Zu gross waren die Reformschritte und zu unausgewogen die zusätzlichen Belastungen. Mit den zusätzlichen Mitteln in dieser Vorlage wird die AHV nicht saniert. Es ist nur die Kompensation der Steuergeschenke an die Unternehmen, die in die AHV fliessen. Und was viel wichtiger ist. Es bringt uns den Spielraum, den wir brauchen, um eine gute Sanierungsvorlage für die AHV zu finden. Ich hoffe doch sehr, dass in der nächsten Legislatur die Kräfte im Parlament mehr gemeinsame Nenner finden, um auch schwierige Fragestellungen lösen zu können. Mit dieser Vorlage werden keine Meilensteine geschrieben aber wir lösen das Problem mit der EU, stärken den Wirtschaftsstandort Schweiz und erhalten mehr Zeit für die Sanierung der AHV. Quasi eine Win-win-Situation. Deshalb empfehle ich ihnen ein JA zur AHV-Steuervorlage. Im Namen des CVP Vorstands Sins, Jakob Sidler
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Grossratskandidatur 2016 Aufgrund meiner langjährigen Arbeit als Schulpflegepräsident und Vizepräsident des VASP (Verband Aargauer Schulpflegepräsidentinnen und -präsidenten) habe ich viel Einblick in die kommunale und kantonale Politik erhalten. Das motiviert mich nun selber näher “drann” zu sein und mitbestimmen zu wollen. Aus meinen vielen Tätikeiten im Gemeindewesen und in kantonalen Arbeitsgruppen und Kommissionen bringe ich ein grosses Fachwissen in den Bereichen Bildung, Gemeindewesen und Landwirtschat mit. Es ist wichtig, dass das obere Freiamt mit seiner Ausrichtung nach Luzern und Zug gut in Aarau vertreten ist, um diese überkantonalen Interessen genügend zu vertreten. Stärken sie das obere Freiamt und setzen sie meinen Namen zweimal auf jede Liste aber am Besten auf die CVP Liste. Für ihre Unterstützung danke ich ihnen schon heute. Freundliche Grüsse Jakob Sidler Inserat Ich bin CVP weil Flyer Grossratswahl 2016 Postkarte Grossratswahlen 2016
Leserbrief vom 16. September 2016 im Anzeiger Oberfreiamt Beendet das Bildungssparen! In den letzten Jahren wurde in der Bildung im Kanton Aargau der Speck weggespart. Jetzt geht es ans „Lebige“. Abbau von Lektionen wird die Schwächsten am Meisten treffen. Vor nichts wird halt gemacht. Ob Deutsch, Textiles Werken, Technisches Zeichnen oder Musik; an allen Enden werden Lektionen weggespart. Es darf doch nicht sein, dass auf Kosten unserer Kinder die Lücken im Gesundheitswesen gedeckt werden. Die Kosten Im Gesundheitswesen nehmen im Kanton Aargau exponentiell zu. Diese Mehrkosten sollen nun von der Bildung aufgefangen werden. Das wird uns noch teuer zu stehen kommen. Weniger gut ausgebildete Junge werden auch weniger gute Jobs erhalten und so auch weniger Steuern zahlen. Das wird uns Älteren ein noch tieferes Loch in die AHV reissen. Beenden wir diese Spirale und geben unseren Kindern eine gute Chance auf eine gute Bildung. Beenden wir den Sparwahnsinn in der Bildung. Jakob Sidler Schulpflegepräsident Sins und Kandidat Grossrat CVP
Leserbrief vom 23. September 2016 im Anzeiger Oberfreiamt Wer befiehlt der soll auch zahlen! In den letzten Wochen hat der Regierungsrat eine Anpassung der Tarife im Pflegebereich beschlossen. Der Regierungsrat hat das Recht dies zu beschliessen obwohl die Kosten dafür die Gemeinden zu zahlen haben. Natürlich bezahlen die Krankenkassen ihren Anteil. Jedoch alles was über die Fallpauschale hinaus an Kosten anfallen, muss von den Gemeinden bezahlt werden. Es ist falsch, dass der Regierungsrat über Kosten beschliessen kann, die dann von den Gemeinden bezahlt werden müssen. Dies greift in die Gemeindeautonomie ein. Wie sollen die Gemeinden ihre Kosten im Griff behalten, wenn der Regierungsrat über mehrere Millionen Franken der Ausgaben der Gemeinden beschliesst? Die Verteilung der Kosten und wer dafür die Verantwortung trägt muss überdenkt werden. Wer befiehlt soll auch zahlen. Nach diesem Motto müssten die Kosten, die der Regierungsrat beschliesst, auch von ihm verantwortet werden und seine Steuergelder betreffen. Es ist einfach das Geld anderer auszugeben. Hier ist dringend Handlungsbedarf angezeigt. Jakob Sidler Kandidat Grossrat CVP
Rosenaktion zum Muttertag 2018 Familienpolitik ist ein zentrales Anliegen der CVP. Aus diesem Grund hat die CVP Bezirk Muri in Sins und Muri eine Rosenaktion durchgeführt. Müttern und Frauen wurden am Samstag 12. Mai von der CVP eine Rose zum Muttertag überreicht. Dies als kleines Dankeschön für ihre wertvolle Arbeit als Mutter und damit oftmals Stütze vieler Familien.
Leserbrief Febr. 2018 in verschiedenen Zeitungen zur No Billag Abstimmung Macht dem Volk und nicht dem Kapital No Billag ist die Forderung nach der Abschaffung der SRG und den 34 regionalen gebührenfinanzierten Radio- und Fernsehsendern. Mit der totalen Kommerzialisierung der Medienlandschaft werden finanzkräftige Investoren mehr Macht im Schweizer Medienmarkt erhalten, um ihre Eigeninteressen durchzusetzen. Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Schweizer Medien zum Sprachrohr von zahlungskräftigen Interessenvertreter/innen werden und für politische Propaganda missbraucht werden, wie dies in Italien oder den USA längst der Fall ist. Es geht bei dieser Abstimmung um die Frage, wem die Macht über Radio- und Fernsehen gehören und dienen soll. Nur den Supperreichen oder uns allen? Die Medien werden nicht umsonst als vierte Staatsgewalt bezeichnet. Gerade in unserer direkten Demokratie ist ein unabhängiger und qualitativ hochwertiger Journalismus für die freie Meinungsbildung unverzichtbar. Heute erst recht, wo Fake News kaum mehr von seriös recherchierten Informationen zu unterscheiden sind. Vertrauenswürdige Informationsquellen sind da umso wichtiger. Verschiedene Meinungen und Sichtweisen müssen in den Medien präsent sein, damit sich jede und jeder eine eigene Meinung über national und regional wichtige Themen bilden kann. Bei Annahme der No Billag – Initiative gäbe es keine Institution mehr, die verpflichtet wäre, den Bildungs- beziehungsweise Informationsauftrag gegenüber der Bevölkerung zu erfüllen. Es darf nicht sein, dass gewisse Meinungen in den Medien nicht mehr repräsentiert werden, weil sie sich finanziell nicht lohnen oder nicht der Linie des Investors entsprechen. Ich will weiterhin ein pluralistisches, offenes, gut und vielseitig informiertes Schweizer Volk. Service public ist Volksvermögen und No Billag ein direkter Angriff darauf. Deshalb Nein zu No Billag am 4. März! Jakob Sidler, Sins
Leserbrief Oktober 18 in verschieden Zeitungen zur Hornkuhinitiative Wie gefährlich sind Kühe mit Hörnern? Sicherheit wird überall grossgeschrieben. Mehr Sicherheit am Arbeitsplatz, sichere Schulwege, sichere Autos, usw. Nur bei der Sicherheit im Umgang mit Rindern scheint es keine Rolle zu spielen. Ich warte auf die Schlagzeile « Wanderer von behornter Kuh auf der Weide getötet». Dürfen dann die Hörner wieder entfernt werden? Es sind noch keine zwei Jahre her, als in der Presse die Nachricht umging, dass eine Wanderin im Bündnerland von einer Kuh angefallen wurde. Der Ruf nach separaten Wanderwegen wurde laut. Kühe und Wanderer müssen voneinander getrennt werden haben Sicherheitsexperten gefordert. Bei jeder Tierhaltung gilt, je näher der Kontakt der Tiere mit dem Menschen ist, je umgänglicher wird das Tier. Das kennen wir überall. Hunde, die nur in Zwinger gehalten werden und kaum mit dem Menschen spazieren, sind wild und ungebändigt. So ist es auch mit Rindern. Rinder, die vom Menschen nach der Weide täglich angebunden werden, danach vielleicht noch gebürstet werden sind viel umgänglicher als Rinder, die in einem Freilaufstall oder dauernd auf der Weide sind mit nur wenig Kontakt zum Menschen. Kuhherden ohne Stiere sind ruhiger als Herden mit Stieren. Milchkuhherden sind ungefährlicher als Mutterkuhherden deren Mütter ihre Kälber schützen. Oder anders gesagt. Freilebende Rinderherden, die möglichst naturnah leben zusammen mit Kälbern und Stieren sind gefährlicher für den Menschen als reine Kuhherden, die oftmals angebunden gehalten werden. Kühe richtig gehalten, sind selten eine Gefahr, aber trotzdem kann es immer wieder zu gefährlichen Situationen kommen. Sei es, weil der Mensch die Situation falsch einschätzt, oder das Tier aus irgendeinem Grund in Panik gerät. Wir haben im Auto viele Airbags. Sie dienen zu unserer Sicherheit obwohl die Wahrscheinlichkeit, dass wir sie je brauchen sehr klein ist, würden wir kein Auto ohne kaufen. Die Gefahr das wir von einer Kuh durch ihre Hörner getötet würden ist auch sehr klein, aber hier wollen wir dafür bezahlen, dass Landwirte und Wanderer dieser Gefahr ausgesetzt sind? Auch die Rinder untereinander können sich mit den Hörnern viel Leid zufügen. Langezeit hatte ich Kühe mit Hörnern im Laufstall gehalten. Oftmals wurde mir dann bei der Schlachtung für Schäden an der Haut einen Abzug gemacht. Seit ich keine Kühe mehr mit Hörnern halte, habe ich nur noch selten diesen Abzug. Es geht hier nicht um Geld, der Abzug pro Tier lag meistens unter 50 Fr. Es zeigt aber, dass sich die Tiere untereinander bei ihren Rangkämpfen sehr wohl verletzt hatten und so auch viele Schmerzen verursachten. Oder bei Kämpfen wurden Hörner im Stall abgezerrt. Auch das kann vorkommen und blutet nicht nur über Tage, sondern ist auch über Monate für das Tier sehr schmerzhaft. Wo bleibt da die Unfallprävention beim Tier? Ein kleiner Eingriff beim jungen Kalb kann hier viel zur Sicherheit beitragen. Darum Ja, zu mehr Sicherheit und Nein zu dieser unsinnigen Kuhhorninitiative! Jakob Sidler, Sins
Abstimmungsempfehlung der CVP Sins im Februar 2019 Die Zersiedelungsinitiative schadet allen Die Zersiedelungsinitiative ist schädlich und lähmt die Entwicklung der Schweiz. Sie will die Bauzonen ohne jegliche zeitliche Beschränkung einfrieren und berücksichtigt damit weder die Bedürfnisse der Bevölkerung und Wirtschaft, noch die Eigenheiten der Kantone und Regionen. Dass die Schweiz haushälterisch mit dem Land umgehen muss, stellt niemand in Abrede. Am 1. Mai 2014 ist die Revision des Raumplanungsgesetzes in Kraft getreten. Sie wird derzeit in den Kantonen umgesetzt. Neben der Anpassung der Richtpläne müssen die Kantone auch ihre Gesetze mit Blick auf die Mehrwertabgabe und die Verfügbarkeit von Bauland anpassen. Auch im Kanton Aargau werden derzeit die entsprechenden Gesetze angepasst. Die Weichen wurden bereits neu gestellt. Eine neuerliche Änderung der Bauzonen ergibt keinen Sinn. Die Einführung neuer Spielregeln mit absolutistischen Forderungen würde die Kantone und Gemeinden vor massive Probleme stellen. Die Zersiedelungsinitiative führt zu Stillstand und einem Mangel an Wohn- und Gewerberaum. Auch KMU, Industrie und Landwirtschaft könnten ihre Betriebe nicht mehr an ihrem angestammten Standort erweitern. Grössere Infrastrukturprojekte der öffentlichen Hand wie z.B. Schulanlagen wären ebenfalls gefährdet. Das alles führt zu teureren Produktionskosten, höheren Mieten und höheren Preisen für Wohneigentum. Auch in der Landwirtschaft führt die Zersiedelungsinitiative zu Kollateralschäden. Standortabhängige Gebäude, die nicht für die Landwirtschaft genutzt werden, könnten nur noch genehmigt werden, wenn sie von öffentlichem Interesse sind. Bauten und Anlagen für die bodenunabhängige Landwirtschaft würden grundsätzlich in die Bauzone verwiesen. Die Bauern müssten auf viel teureres Bauzonenland ausweichen, was sich wiederum preistreibend auswirken wird. Zudem will niemand die Geruchs- und Lärmimmissionen der Ställe in der Bauzone haben. Insgesamt würde eine Einschränkung der bodengebundenen Landwirtschaft die Schweiz noch abhängiger von Importen machen. Die Zersiedelungsinitiative schiesst weit über das Ziel hinaus. Für den haushälterischen Umgang mit Bau- und Kulturland gibt es in der Schweiz genügend Regeln. Die extremen Forderungen der Jungen Grünen sind abzulehnen. Sie wären ein weiterer zentralistischer Eingriff in unseren bewährten Föderalismus, wo die Kantone und Gemeinden für die Raumplanung im Wesentlichen zuständig sein sollen. Ebenfalls lassen sie keinen Raum für eine zumindest minimale Entwicklung im ländlichen Raum zu. Die Zersiedelungsinitiative ist radikal, unfair und kontraproduktiv. Darum sagen wir am 10. Februar 2019 klar NEIN zur Zersiedelungsinitiative. Im Namen des CVP Vorstands Sins, Jakob Sidler
Herzlichen Dank für ihre Unterstützung! Zur Wahl hat es zwar nicht gereicht aber in Sins habe ich das zweitbeste Ressultat aller Kandidierenden erhalten. Ick konnte damit den zweiten Ersatzplatz erreichen.
Abstimmungsempfehlung der CVP Sins im April 2019 Abstimmungsempfehlung zur AHV- Steuervorlage Eine verlorene Legislatur? Alle grossen Reformvorhaben sind im Parlament oder beim Volk gescheitert. Auch wenn es vielleicht unschön ist, mehrere Bereiche zu verknüpfen, scheint es so, dass dies in einem Parlament der Poole die einzige Möglichkeit ist, grosse Baustellen mindestens einen Schritt weiter zu bringen. Es sind keine Glanzlösungen. Aber es ist eine Lösung der Konkordanz. Eine Lösung des minimalen gemeinsamen Nenners. Wir haben es nun in der Hand mindestens diese ersten Schritte gutzuheissen. Das neue Steuersystem schafft gleich lange Spiesse für alle Unternehmen. Aufgrund von Sonderbesteuerungen wurden grosse Unternehmen bisher bevorzugt behandelt. Dies soll nun eliminiert werden. Da niemand, auch Unternehmen nicht, gerne mehr Steuern bezahlen, wurden die Unternehmenssteuern in ihrer Gesamtheit eher reduziert. Genau das war aber der Grund, warum die letzte Steuerreform vor dem Volk keine Chance hatte. Damit die Unternehmen aber trotzdem ihren Anteil an unsere Gesellschaft leisten, kommt die AHV ins Spiel. Wir alle wissen, dass die AHV ohne Reform langfristig unfinanzierbar wird. Die letzte AHV Reform hatte jedoch vor dem Volk keine Chance. Zu gross waren die Reformschritte und zu unausgewogen die zusätzlichen Belastungen. Mit den zusätzlichen Mitteln in dieser Vorlage wird die AHV nicht saniert. Es ist nur die Kompensation der Steuergeschenke an die Unternehmen, die in die AHV fliessen. Und was viel wichtiger ist. Es bringt uns den Spielraum, den wir brauchen, um eine gute Sanierungsvorlage für die AHV zu finden. Ich hoffe doch sehr, dass in der nächsten Legislatur die Kräfte im Parlament mehr gemeinsame Nenner finden, um auch schwierige Fragestellungen lösen zu können. Mit dieser Vorlage werden keine Meilensteine geschrieben aber wir lösen das Problem mit der EU, stärken den Wirtschaftsstandort Schweiz und erhalten mehr Zeit für die Sanierung der AHV. Quasi eine Win-win-Situation. Deshalb empfehle ich ihnen ein JA zur AHV-Steuervorlage. Im Namen des CVP Vorstands Sins, Jakob Sidler