Jakob Sidler
Beitrag zur aktuellen nationalen Debate Fehlender Menschenverstand bei der Anpassung Zonenplanung: «Bauen ausserhalb Baugebiet» Die Landwirtschaft muss sich weiter entwickeln können. Bauten für bodenabhängige und -unabhängige Landwirtschaftliche Produktion muss in der Landwirtschaftszone möglich sein. Aufgrund des steigenden Drucks auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sind Produktionsformen im geschützten Anbau eine annehmbare Option. Das ist nur möglich, wenn Gewächshäuser in der Landwirtschaftszone stehen dürfen. Nicht mehr benötigte landwirtschaftliche Bauten müssen einer sinnvollen Weiternutzung zugeführt werden können. Gebäude, die der Bauer nicht mehr braucht und er keine Folgenutzung mehr sieht, werden zerfallen oder heute schon zurückgebaut. Dafür braucht es keine neuen Vorschriften! Welche Kulturdenkmäler könnten wir heute noch bestaunen, wenn beim Bau eines prächtigen Kornspeichers vor mehreren hundert Jahren oder beim Bau des Kolosseums bereits der Rückbau nach dem Nutzungsende vorgeschrieben gewesen wäre. Wer sagt denn, dass ein gewaltiger Schweinestall oder eine Hühnerfarm in hundert Jahren nicht zum Kulturgut gehören könnte? Neubauten für Hobbytierhaltung dürfen ebenfalls nicht erstellt werden. Agrotouristische Angebot dürfen nur sehr begrenzt gebaut werden, und nur wenn die Bauernfamilie mit eigenen Arbeitskräften dieses betreibt. Angestellte sind grundsätzlich verboten. Eine Ferienwohnung darf keine Kochgelegenheit haben. Niemand der eine Ferienwohnung mietet verzichtet auf eine Küche. Das ist ja genau der Unterschied zum Hotel. Agrotourismus ist übrigens ein aktiver Beitrag die Umweltimmissionen bei der Ferienplanung zu minimieren. Die Stressgeplagte Stadtbevölkerung erhält nämlich so in unmittelbarer Nähe und ohne ins Flugzeug zu steigen die Möglichkeit sich in der Natur zu erholen. Nur bei attraktiven Angeboten ist das möglich. Nicht aber wenn Ferienwohnungen keine Küche haben dürfen, keine Spielplätze vorhanden sind, oder keine «Zootiere» (Zwergziegen, Zierhühner, Meerschweinchen usw.) anzutreffen sind. All diese Vorgaben verhindert Innovation und Weitsicht der Landwirtschaft. Eigenschaften, die im Zusammenhang mit dem Abbau von Direktzahlungen oder dem Zollschutz von der Landwirtschaft immer wieder gefordert werden. Gesunder Menschenverstand ist gefragt. Bei Neusiedlungen von Landwirtsbetrieben, die aus dem Dorfzentrum ausziehen, damit sie ihren Tieren die nötige Freiheit mit Weide und Auslauf anbieten können, dürfen nur ein Wohnhaus bauen, wenn der Weg zum Dorf unzumutbar ist. Die Beobachtung der Tiere und das Wohl des Landwirts ist dabei zweitrangig. Eine Terrasse an einem Haus in der Landwirtschaftszone anzubauen ist kaum möglich. Nur bei einem direkten Bezug zur Landwirtschaftlichen Nutzung kann dies bewilligt werden. Das sie dem Menschen als Erholungsraum und zur Gesundheitsförderung dient ist dabei egal. Pools oder Spielplätze können nur aufgestellt werden, wenn es für die Familie nicht zumutbar ist, eine öffentliche Badi oder einen öffentlichen Spielplatz zu besuchen. Diese Bauten, die für einen Einfamilienhausbesitzer in der Bauzone selbstverständlich ist, wird in der Landwirtschaftszone angezweifelt. Schalten sie doch den gesunden Menschenverstand ein und erlauben der ländlichen Bevölkerung auch einen Beitrag für ihre Gesundheit und ihre Erholung beitragen zu dürfen.
Liebe Leserin, lieber Leser Politik beeinflusst unser Leben jeden Tag. Darum kann es mir nicht egal sein, was in der Gemeinde, im Kanton, auf Bundesebene oder in der Welt geschieht. Auf diesen Seiten möchte ich meinen Beitrag zur Förderung des politischen Denkens leisten. Sie können mich und meine Werte kennenlernen. Und vielleicht den einen oder anderen Anstoss erhalten, um für unsere Gesellschaft einzustehen. Ich politisiere aktiv für die Mitte und bin Stolz darauf, die Werte der Mitte in die Welt hinaus zu tragen. Jakob Sidler
Kandidatur in den Grossen Rat

Danke für Ihre Stimme !

In Sins habe ich das 2. Beste

Resultat gemacht.

Im Bezirk sind 1160 Stimmen

zusammen gekommen.

Extreme Agrarinitiativen (Abstimmung vom 13.6.21)
Danke für ihre Stimme! Gewählt mit 708 Stimmen. Ich freue mich auf das neue Amt.
Kandidatur in den Gemeinderat (26. Sept. 2021)
Leserbrief im Freiämter vom Mai 21 Alle wollen sauberes Trinkwasser haben, das ist keine Frage. Die Frage jedoch ist: Was ist sauberes Trinkwasser? Trinkwasser ist nicht einfach H2O. Wertvolles Trinkwasser enthält Mineralien, Nährstoffe, Geschmacksstoffe und vieles mehr. Im Trinkwasser können jedoch auch unerwünschte Stoffe nachgewiesen werden. Stoffe die nachweislich von Menschen ins Wasser eingebracht wurden. Pestizide sind da nur ein Bereich. Microplastik, Hormone, und weitere Chemikalien sind auch nachweissbar aber nicht Bestandteil der Trinkwasserinitiative. Seit der Mensch begonnen hat Nahrungsmittel anzubauen, hat er sich mit der Frage, «wie schützen wir unsere Felder vor Schädlingen und Krankheiten?» auseinandergesetzt. Die Entwicklung von Fruchtfolgen wie die Dreifelderwirtschaft und Brachen haben zwar Wirkung gezeigt aber nie Hungersnöte verhindert. Erst mit der Entwicklung von Pestiziden sind Totalausfälle von ganzen Jahresernten besiegt worden. Genau dasselbe ist auch in der Humanmedizin geschehen. Viele Medikamente und viele Impfstoffe sind zum Schutz des Menschen und seiner Gesundheit heute im Einsatz. Auch diese Stoffe und ihre Abbauprodukte können in unserem Wasser nachgewiesen werden. Und auch hier mit Folgen für Mensch und Umwelt. Kein Landwirt spritzt seine Felder nur zum Spass. Er ist nur besorgt um die Gesundheit seiner Nutzpflanzen. Gesundes Gemüse, Getreide und Obst sind die Grundvoraussetzung für eine reiche Ernte und gutes Essen. Es ist die Voraussetzung für eine hohe Ernährungssicherheit und für eine hohe Qualität unserer Nahrungsmittel. Rund 50% aller Pestizide werden in der Landwirtschaft verwendet. Weitere 50% werden im Siedlungsgebiet und auf Strassen und Schiene eingesetzt. Diese dienen vor allem dazu, dass die Schweiz gepflegt und sauber aussieht. Die beiden Agrarinitiativen riskieren unsere Versorgungssicherheit mit qualitativ hochstehenden Lebensmitteln lassen jedoch zu, dass die Schweiz weiterhin ihr Trinkwasser mit Pestiziden verschmutzt, um das Siedlungsgebiet sauber zu halten! 80% der Schadstoffe in unserem Wasser kommen nicht aus der Landwirtschaft. Sie sind Nebenprodukte unserer Konsumgesellschaft und dienen vor allem unseren Lebensstil zu pflegen, unsere Gesundheit zu fördern und zu unserer Bequemlichkeit. Mit der Annahme der beiden Agrarinitiativen lösen wir kaum ein Trinkwasserproblem. Aber wir schaffen ein Ernährungsrisiko für uns Menschen. Die Lösung des Problems kann nicht in Verboten liegen, sondern in der Weiterentwicklung. So wie wir unsere Kläranlagen laufend verbessern, müssen wir auch den Einsatz von Pestiziden laufend weiter erforschen und verbessern. 2 x Nein zu den Agrarinitiativen. Sie lösen keine Probleme, sondern schaffen neue.
Jakob Sidler
Beitrag zur aktuellen nationalen Debate Fehlender Menschenverstand bei der Anpassung Zonenplanung: «Bauen ausserhalb Baugebiet» Die Landwirtschaft muss sich weiter entwickeln können. Bauten für bodenabhängige und -unabhängige Landwirtschaftliche Produktion muss in der Landwirtschaftszone möglich sein. Aufgrund des steigenden Drucks auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sind Produktionsformen im geschützten Anbau eine annehmbare Option. Das ist nur möglich, wenn Gewächshäuser in der Landwirtschaftszone stehen dürfen. Nicht mehr benötigte landwirtschaftliche Bauten müssen einer sinnvollen Weiternutzung zugeführt werden können. Gebäude, die der Bauer nicht mehr braucht und er keine Folgenutzung mehr sieht, werden zerfallen oder heute schon zurückgebaut. Dafür braucht es keine neuen Vorschriften! Welche Kulturdenkmäler könnten wir heute noch bestaunen, wenn beim Bau eines prächtigen Kornspeichers vor mehreren hundert Jahren oder beim Bau des Kolosseums bereits der Rückbau nach dem Nutzungsende vorgeschrieben gewesen wäre. Wer sagt denn, dass ein gewaltiger Schweinestall oder eine Hühnerfarm in hundert Jahren nicht zum Kulturgut gehören könnte? Neubauten für Hobbytierhaltung dürfen ebenfalls nicht erstellt werden. Agrotouristische Angebot dürfen nur sehr begrenzt gebaut werden, und nur wenn die Bauernfamilie mit eigenen Arbeitskräften dieses betreibt. Angestellte sind grundsätzlich verboten. Eine Ferienwohnung darf keine Kochgelegenheit haben. Niemand der eine Ferienwohnung mietet verzichtet auf eine Küche. Das ist ja genau der Unterschied zum Hotel. Agrotourismus ist übrigens ein aktiver Beitrag die Umweltimmissionen bei der Ferienplanung zu minimieren. Die Stressgeplagte Stadtbevölkerung erhält nämlich so in unmittelbarer Nähe und ohne ins Flugzeug zu steigen die Möglichkeit sich in der Natur zu erholen. Nur bei attraktiven Angeboten ist das möglich. Nicht aber wenn Ferienwohnungen keine Küche haben dürfen, keine Spielplätze vorhanden sind, oder keine «Zootiere» (Zwergziegen, Zierhühner, Meerschweinchen usw.) anzutreffen sind. All diese Vorgaben verhindert Innovation und Weitsicht der Landwirtschaft. Eigenschaften, die im Zusammenhang mit dem Abbau von Direktzahlungen oder dem Zollschutz von der Landwirtschaft immer wieder gefordert werden. Gesunder Menschenverstand ist gefragt. Bei Neusiedlungen von Landwirtsbetrieben, die aus dem Dorfzentrum ausziehen, damit sie ihren Tieren die nötige Freiheit mit Weide und Auslauf anbieten können, dürfen nur ein Wohnhaus bauen, wenn der Weg zum Dorf unzumutbar ist. Die Beobachtung der Tiere und das Wohl des Landwirts ist dabei zweitrangig. Eine Terrasse an einem Haus in der Landwirtschaftszone anzubauen ist kaum möglich. Nur bei einem direkten Bezug zur Landwirtschaftlichen Nutzung kann dies bewilligt werden. Das sie dem Menschen als Erholungsraum und zur Gesundheitsförderung dient ist dabei egal. Pools oder Spielplätze können nur aufgestellt werden, wenn es für die Familie nicht zumutbar ist, eine öffentliche Badi oder einen öffentlichen Spielplatz zu besuchen. Diese Bauten, die für einen Einfamilienhausbesitzer in der Bauzone selbstverständlich ist, wird in der Landwirtschaftszone angezweifelt. Schalten sie doch den gesunden Menschenverstand ein und erlauben der ländlichen Bevölkerung auch einen Beitrag für ihre Gesundheit und ihre Erholung beitragen zu dürfen.
Liebe Leserin, lieber Leser Politik beeinflusst unser Leben jeden Tag. Darum kann es mir nicht egal sein, was in der Gemeinde, im Kanton, auf Bundesebene oder in der Welt geschieht. Auf diesen Seiten möchte ich meinen Beitrag zur Förderung des politischen Denkens leisten. Sie können mich und meine Werte kennenlernen. Und vielleicht den einen oder anderen Anstoss erhalten, um für unsere Gesellschaft einzustehen. Ich politisiere aktiv für die Mitte und bin Stolz darauf, die Werte der Mitte in die Welt hinaus zu tragen. Jakob Sidler
Kandidatur in den Grossen Rat

Danke für Ihre Stimme !

In Sins habe ich das 2. Beste

Resultat gemacht.

Im Bezirk sind 1160 Stimmen

zusammen gekommen.

Extreme Agrarinitiativen (Abstimmung vom 13.6.21)
Danke für ihre Stimme! Gewählt mit 708 Stimmen. Ich freue mich auf das neue Amt.
Kandidatur in den Gemeinderat (26. Sept. 2021)
Leserbrief im Freiämter vom Mai 21 Alle wollen sauberes Trinkwasser haben, das ist keine Frage. Die Frage jedoch ist: Was ist sauberes Trinkwasser? Trinkwasser ist nicht einfach H2O. Wertvolles Trinkwasser enthält Mineralien, Nährstoffe, Geschmacksstoffe und vieles mehr. Im Trinkwasser können jedoch auch unerwünschte Stoffe nachgewiesen werden. Stoffe die nachweislich von Menschen ins Wasser eingebracht wurden. Pestizide sind da nur ein Bereich. Microplastik, Hormone, und weitere Chemikalien sind auch nachweissbar aber nicht Bestandteil der Trinkwasserinitiative. Seit der Mensch begonnen hat Nahrungsmittel anzubauen, hat er sich mit der Frage, «wie schützen wir unsere Felder vor Schädlingen und Krankheiten?» auseinandergesetzt. Die Entwicklung von Fruchtfolgen wie die Dreifelderwirtschaft und Brachen haben zwar Wirkung gezeigt aber nie Hungersnöte verhindert. Erst mit der Entwicklung von Pestiziden sind Totalausfälle von ganzen Jahresernten besiegt worden. Genau dasselbe ist auch in der Humanmedizin geschehen. Viele Medikamente und viele Impfstoffe sind zum Schutz des Menschen und seiner Gesundheit heute im Einsatz. Auch diese Stoffe und ihre Abbauprodukte können in unserem Wasser nachgewiesen werden. Und auch hier mit Folgen für Mensch und Umwelt. Kein Landwirt spritzt seine Felder nur zum Spass. Er ist nur besorgt um die Gesundheit seiner Nutzpflanzen. Gesundes Gemüse, Getreide und Obst sind die Grundvoraussetzung für eine reiche Ernte und gutes Essen. Es ist die Voraussetzung für eine hohe Ernährungssicherheit und für eine hohe Qualität unserer Nahrungsmittel. Rund 50% aller Pestizide werden in der Landwirtschaft verwendet. Weitere 50% werden im Siedlungsgebiet und auf Strassen und Schiene eingesetzt. Diese dienen vor allem dazu, dass die Schweiz gepflegt und sauber aussieht. Die beiden Agrarinitiativen riskieren unsere Versorgungssicherheit mit qualitativ hochstehenden Lebensmitteln lassen jedoch zu, dass die Schweiz weiterhin ihr Trinkwasser mit Pestiziden verschmutzt, um das Siedlungsgebiet sauber zu halten! 80% der Schadstoffe in unserem Wasser kommen nicht aus der Landwirtschaft. Sie sind Nebenprodukte unserer Konsumgesellschaft und dienen vor allem unseren Lebensstil zu pflegen, unsere Gesundheit zu fördern und zu unserer Bequemlichkeit. Mit der Annahme der beiden Agrarinitiativen lösen wir kaum ein Trinkwasserproblem. Aber wir schaffen ein Ernährungsrisiko für uns Menschen. Die Lösung des Problems kann nicht in Verboten liegen, sondern in der Weiterentwicklung. So wie wir unsere Kläranlagen laufend verbessern, müssen wir auch den Einsatz von Pestiziden laufend weiter erforschen und verbessern. 2 x Nein zu den Agrarinitiativen. Sie lösen keine Probleme, sondern schaffen neue.